Baufreigabe! Die Eröffnung rückt näher.

Darauf haben Gabriele und Ullrich Villinger viele Monate gewartet: Das Papier mit dem markanten roten Punkt in den Händen zu halten und am Fenster der zukünftigen Markthalle zu befestigen. Denn dieser rote Punkt bedeutet „Jetzt geht’s weiter“!

Endlich können die Handwerker mit den Arbeiten beginnen, für die es die Freigabe der Stadt brauchte, zum Beispiel mit dem Umbau des bisher externen Rundgangs. Dieses Rondell aus Schaufenstern, wo Kinder lange Zeit einmal im Kreis herum heißbegehrte Spielsachen bewundern konnten, wird umgestaltet, mit einer neuen Glasfassade versehen und in die Markthallen-Fläche integriert. Dadurch wird der Bereich, auf dem die Besucherinnen und Besucher dann bald flanieren, probieren, einkaufen und genießen können auf 300 Quadratmeter vergrößert.

Wer die Räumlichkeiten noch von früher kennt, wird sie nach dem Umbau vermutlich nicht wiedererkennen, denn vom Boden bis zur Decke wird alles neu gemacht. Was das neue Interieur angeht, wird schon einmal so viel verraten: Freigelegte, gestrichene Stahlträger werden teilweise für einen gewissen Industrial Look sorgen und den Hallen-Charakter verstärken.

Eröffnung vielleicht schon vor den Sommerferien

Damit den Markthallen-Mietern später alles zur Verfügung steht, was sie brauchen, wird ab sofort auch abseits der zukünftigen Verkaufsfläche gewerkelt. Im hinteren Teil des Gebäudes, dort wo einst die Lagerräume waren, werden unter anderem eine Küche, ein Kühlraum, Umkleiden und eine Mitarbeiter-Dusche eingebaut.

Die Villingers sind guter Dinge, dass Ihre Handwerker bis April oder Mai mit dem Innenausbau fertig werden. Dann sind die Ladenbauer an der Reihe. Und dann? „Wir hoffen, dass die Markthalle noch vor den Sommerferien öffnen kann!“, so das Eigentümer-Ehepaar.